Das Projekt

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KonTEXT wird seit 2010 an der Hochschule München entwickelt, angeregt durch ein Leseprojekt der Dresdner Jugendgerichtshilfe. Der Name KonTEXT wurde für das Projekt gewählt, um die Bedeutung von Texten und Büchern für die Arbeit mit den jungen Projektteilnehmern  schon in der Projektbezeichnung zum Ausdruck zu bringen.

Dank der engagierten Mitarbeit von Studierenden mehrerer Münchner Hochschulen konnte das Projektangebot im Laufe der Jahre kontinuierlich ausgebaut  werden.  Inzwischen arbeiten  in jedem Semester mehr als 50 Studierende in dem Projekt mit. Betreut wird das Projekt von einer Professorin der Hochschule München, die durch eine Mitarbeiterin und ehrenamtliche Helfer unterstützt wird.

Heute umfasst das KonTEXT-Angebot:

  •  Lesegruppen, Textwerkstätten, Bildungsmaßnahmen („Gegen Ausgrenzung. Für Toleranz“) und Themengruppen  in den Jugendarrestanstalten München und Landshut sowie in der Jugendabteilung der Justizvollzugsanstalt München,
  • eine Bücherei und ein spezielles Schulschwänzerprogramm in der Jugendarrestanstalt München
  • die Durchführung von Lesemaßnahmen auf Anordnung von Jugendrichtern oder Staatsanwälten an der Hochschule München,

Erklärtes Ziel aller Projektangebote ist es, die Projektteilnehmer zum Nachdenken über die Lektüreinhalte und sich selbst anzuregen, ihr Interesse an Büchern zu wecken und ihre Bildung in einem umfassenden Sinne zu fördern. Zu diesem Zweck wurde ein mehr als 300 Titel umfassender Bücherbestand aufgebaut, der auf die Interessen und Problemlagen von jungen Menschen zugeschnitten ist.

“Die Zielsetzung des Leseprojekts KonTEXT erschöpft sich nicht darin, die Jugendlichen zum Nachdenken anzuregen, ihre Lesekompetenzen, Reflexions- und Empathiefähigkeit sowie Fantasie und Problemlösungsdenken zu fördern. Es geht auch darum, ihnen nach Möglichkeit ein positives Leseerlebnis zu vermitteln, um dadurch für den einen oder anderen das Lesen von Büchern als (legale) Freizeitbeschäftigung (wieder) attraktiv zu machen.” (Prof. Dr. Caroline Steindorff-Classen, Projektleitung)

Die vielen positiven Rückmeldungen von Projektteilnehmern und Studierenden in den letzten Jahren haben deutlich gemacht, dass eine nachhaltige Absicherung des Projekts wünschenswert ist. Dies kann aber nur über Spenden gelingen. Wir bitten Sie deshalb darum, unser Projekt finanziell zu unterstützen und auch andere mögliche Sponsoren auf unser Projekt aufmerksam zu machen. Vielen Dank!

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