Ergebnisse

  • Lesegruppen und sonstige Gruppenangebote:

Aktuell können jährlich fast 100 Lesegruppen und weitere Gruppenangebote in den Jugendarrestanstalten München und Landshut realisiert werden. Möglich wurde dies dadurch, dass neben Studierenden der Hochschule München inzwischen auch zahlreiche Studierende aus Pädagogik- und Lehramtsstudiengängen der LMU im Projekt mitwirken. Erstmals konnten deshalb Ende 2015 auch Lesegruppen für junge Untersuchungshäftlinge in der Justizvollzugsanstalt Stadelheim angeboten werden. Hoch ist der Anteil der Jugendlichen, die sich positiv über die Gruppen und die Zusammenarbeit mit den Studierenden äußern. Umgekehrt schätzen die Studierenden die gemeinsame Arbeit mit den Teilnehmern der Gruppen sehr und berichten regelmäßig über engagierte Diskussionen und reflektierte Beiträge der Jugendlichen in den Gruppen.

  • Bücherei:

Die projekteigene Bücherei in der Jugendarrestanstalt wurde in den ersten zwei Jahren ihres Bestehens von knapp 1.000 Jugendlichen genutzt, die in dieser Zeit insgesamt fast 3.000 Bücher ausgeliehen haben. Das zeigt,  dass das Angebot von den Jugendlichen  gut angenommen wurde.

  • Leseweisungen:

Über 1.000 Jugendliche wurden seit Beginn des Projekts von Jugendrichtern oder Staatsanwälten zur Teilnahme am Leseprojekt verpflichtet. Fast alle Jugendlichen haben die Maßnahme erfolgreich abgeschlossen, darunter auch viele, die sich mit dem Lesen aus unterschiedlichen Gründen schwer tun.  Dennoch setzen sich die meisten Jugendlichen mit den Lektüreinhalten gründlich auseinander und beeindrucken durch bemerkenswerte schriftliche oder künstlerische Abschlussarbeiten.

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